DAS hilft garantiert bei Blackouts in der Fremdsprache

Kennst du das?

Du willst etwas sagen in der Fremdsprache, fängst an – und Plopp! Blackout! Ein Filmriss! Der Faden ist plötzlich weg! Der Alptraum eines BLACKOUTS ist wahrgeworden! AUTSCH!!

Wo du warst – was du sagen wolltest – alles weg! Du siehst vor dir nur ein großes schwarzes Loch! Im Deutschen schon peinlich und blöd, selbst unter Freunden. Aber in der Fremdsprache sind Blackouts oft noch viel schlimmer! Ängste kommen hoch – die Angst, dich lächerlich zu machen. Ausgelacht zu werden! Von anderen negativ bewertet zu werden! Wegen Blackouts wie ein Dummkopf dazustehen! Dir wird abwechselnd heiß und kalt…

Wie kannst du dir in so einer Situation weiterhelfen? Was kannst du tun, um nicht ausgelacht zu werden oder dich wie ein Dummkopf zu fühlen?

Hier sind 4 großartige Tipps, wie du dich auf ein Gespräch mental vorbereiten und so Blackouts vorbeugen kannst:

Tipp Nr. 1: Beiße dich nicht fest – bleibe flexibel in der Wortwahl!

Wir haben die Tendenz, uns in der Fremdsprache an einem Wort festzubeißen, in dem irrigen Glauben, dass Sprache etwas Festes ist und uns dieses eine Wort Sicherheit gibt. Wie ein Schiffsanker bei hoher See. Dabei vergessen wir, dass Sprache lebt und viele Wege nach Rom führen. Mit anderen Worten: Es gibt unzählige Möglichkeiten, dich auszudrücken, dich vor dem Stress, dieses eine Wort unbedingt finden zu müssen, bewahren und die Gefahr von Blackouts reduzieren.

Die Lösung:

  • Sei flexibel! Trau dich, lass los und vertraue deiner Intuition!! Wenn du innerlich locker bist, kommen die passenden Worte von alleine. Dadurch nimmst du möglichen Blackouts den Boden unter den Füßen weg.
  • Versuche, das Wort und den Satz zu umschreiben. Gehe mehr in dein Gefühl und lasse dich von dem Gefühl leiten. Was fühlst du? Fühlst du, dass es dir schwer fällt, genau das auszudrücken, was du ausdrücken willst. Dann sag es. Teile dein Gefühl mit deinem Gesprächspartner und scheue dich auch nicht, ihn um Rat zu fragen. Wie oft sagen wir im Gespräch in unserer Muttersprache zu unserem Gesprächspartner: „Na – du weißt schon, was ich meine. Mir fällt gerade das Wort dafür nicht ein …“. Und dann steuert unser Gegenüber das fehlende Wort bei oder erklärt es.
  • Kommunikation ist nicht nur das gesprochene Wort. Kommunikation besteht auch aus Körpersprache, Mimik und Gestik. Je mehr du in südliche Gefilde kommst, um so deutlicher wird das. Nutze deinen Körper, um auszudrücken, was du sagen willst. Binde die Arme ein, die Hände. Nutze dein Gesicht, deine Mimik – besonders, wenn es um die Vermittlung von Inhalten geht, die über die Sinneswahrnehmung ausgedrückt werden können (etwas hören, fühlen, schmecken, riechen). Das kann man toll mit Mimik umschreiben. Wenn wir Kinder unterschiedlicher Nationalitäten beim Spielen beobachten, wird dies besonders deutlich.
  • Je nachdem, um welche Fremdsprache es geht, kannst du es auch mit dem deutschen Wort versuchen. Oftmals klingen die Wörter sehr ähnlich und lassen sich dann ableiten (z.B. das deutsche Wort Familie: Englisch „family“ und Spanisch „familia“.)

Tipp Nr. 2: KISS – Keep it short and simple! Usa frases cortas y sencillas!

Wir Deutschen mögen lange komplizierte Sätze. Am Besten noch in Schachteln!! 😊 Umso mehr Kommas, umso wohler fühlen wir uns. So wohl, dass wir manchmal selbst nicht mehr wissen, was wir eigentlich sagen wollten! Geht es dir manchmal auch so? In der Fremdsprache fördert diese Vorgehensweise Blackouts, weil unser Gehirn damit schnell überfordert ist.

Die Lösung:

  • Folge bei deiner Satzbildung der Formel: KEEP IT SHORT AND SIMPLE! Halte deine Sätze in der Fremdsprache kurz und einfach! Das reduziert den Fehlerquotienten und gibt dir auch gleichzeitig mehr Sicherheit.
  • Beispiel: Englisch: I like apples. Spanisch: Me gustan las manzanas.
  • Dann kannst du in kleinen Schritten deinen Satz erweitern, wenn du willst:
  • Beispiel: Englisch: I like apples very much. Spanisch: A mí me gustan mucho las manzanas.
  • Auch hier gilt: Versuche, in Bildern zu denken. Schalte deine Sinne ein. Es ist viel leichter, einen Satz zu formulieren, wenn du so viele Sinne wie möglich benutzt.
  • Beispiel: Englisch: This candle smells like an apple. Spanisch: Esta vela huele a manzana.

Tipp Nr. 3: Sei mit deinem Gewahrsam bei deinem Gesprächspartner

Dein Gesprächspartner gibt dir schon alles, was du brauchst, um zu antworten. Er gibt dir die Zeitform vor, den Inhalt, die Wörter, oft auch die Person/en.

Die Lösung:

  • Sei mit deiner Aufmerksamkeit bei deinem Gesprächspartner.
  • Höre aufmerksam hin. Schaue ihn/ sie dabei an. Lächle freundlich. Nicke zustimmend. Das sind die Zauberwörter für eine gute Kommunikation. Dann hörst du wirklich, was er/ sie sagt und kannst all diese Informationen, die Wörter, die Floskeln, die Ausdrücke, für deinen Satz nutzen.
  • Spiegele dein Gegenüber. Übernimm seine Mimik und seine Gestik. Baue seine Wörter ein. Und schicke den Satz geradewegs zurück zu ihm! Du wirst sehen – das ist magisch! Einmal, weil er erst wieder dran ist und du Zeit gewonnen hast. Und zum anderen fühlt er sich sehr wohl, weil er merkt, dass du ganz bei ihm bist!

Tipp Nr. 4: Raus aus dem Kopf – rein ins Herz!

Was ist Sprache? Hast du schon mal einen Saft in einem Mixer zubereitet? Oben füllst du das Obst rein, dann stellst du die Stufe der Geschwindigkeit ein, drückst auf den Knopf et voilá – fertig ist der Saft! Genauso wird uns Sprache vermittelt. Oben in unseren Kopf werden fleißig Vokabeln und Grammatik reingefüllt, dann drückt man auf einen imaginären Knopf und automatisch soll am anderen Ende über den Mund dann fließendes Spanisch oder Englisch rauskommen. Das funktioniert aber nicht so!!

Was macht eine Sprache aus?

Eine Sprache besteht aus Mimik, Gestik, Emotionen, Körpersprache – und Wörtern! Was macht die Wörter aus? Benutzt du dieselben Wörter wie dein Gesprächspartner? Oder hast du deine ganz eigene Art und Weise, dich und deine persönlichen Befindlichkeiten, Gefühle und Gedanken auszudrücken? Sei dir bewusst, dass du eine eigene Persönlichkeit hast und bist – mit eigenen Gefühlen und Gedanken! Solange du Wörter und Ausdrücke in einer andern Sprache nur imitierst, ohne sie zu fühlen und zu beginnen, deine eigenen Sätze zu bilden und zu formen, wird es nie deine Sprache sein. Sie wird dir dann immer „fremd“ bleiben.

Damit eine fremde Sprache zu deiner vertrauten Sprache werden kann, braucht sie dein Zutun, denn sie will von dir genauso gesprochen und „genutzt“ werden, wie deine Muttersprache  – mit dem Herzen und nicht mit dem Kopf!

Daher macht es auch keinen Sinn, noch mehr Grammatik zu pauken und noch mehr Vokabeln zu büffeln! Büffelei ist Kopf. Und dort im Kopf entstehen und sitzen Blockaden und Glaubenssätze! Mehr Büffeln und Pauken erzeugt noch mehr Blockaden. Und Blockaden führen oftmals zu Blackouts!

Die Lösung:

  • Verbinde dich mit deinem Herzen, wenn du in der Fremdsprache sprichst!

Wie kannst du das machen – dich mit deinem Herzen verbinden?

  • Schalte im ersten Schritt deinen Kopf aus, indem du dir deine Blockaden und negativen Glaubenssätze bewusst machst und sie auflöst, damit sie keine Macht mehr über dich haben. Wie das geht, erfährst du hier
  • Gehe ins Gefühl. Versuche, dich an schöne Dinge zu erinnern, die du mit der Sprache verbindest. Z.B. an den Besuch bei einer lieben Familie in England. Die leckeren Scones, die sie dir angeboten haben. Oder an einen schönen Urlaub in Spanien. Erinnere dich an die wärmende Sonne, das glasklare Meer und das beruhigende Meeresrauschen, das leckere Glas Wein abends beim Spanier.
    Alle diese wunderschönen Momente und Augenblicke, die du genossen hast und im Hier und Jetzt gewesen bist. Wenn du dich fühlen kannst, deinen Körper wahrnimmst, und in die Ruhe gehst, dann bist du raus aus dem Kopf.
  • Lege beim Sprechen die Hand auf dein Herz. Dein Herz wird dir beim Sprechen helfen und möglichen Blackouts einen Riegel vorschieben. Probiere das ruhig mal aus; du wirst erstaunt sein, was diese körperliche Berührung mit dir macht.
  • Wenn das nicht geht, weil du in einer größeren Runde sitzt, verankere dieses positive Gefühl vorher mit einem anderen Körperteil oder Gegenstand, z.B. mit einem Finger oder deinem Ring. Berühre deinen Ring, schließe die Augen und verbinde dich in Gedanken mit der schönen Erinnerung. Lass sie in dir aufleben. Wenn du das ein paar Mal gemacht hast, langt die Berührung mit dem Ring aus, um diese Erinnerung abzurufen.
  • Benutze weniger übertragene Ausdrücke und Phrasen, sondern beschreibe wirklich, was du fühlst. Zum Beispiel: Statt zu sagen „Das kommt mir Spanisch vor“, sage, was du wirklich fühlst. Nämlich in diesem Fall: „Ich habe eine Ahnung, um was es geht. Aber richtig verstanden habe ich es nicht“. Das mag erstmal „schmerzen“, weil es sich im ersten Moment anhören wie eine Schwäche anhören mag. Dabei zeugt es bei genauem Hinsehen von viel Mut und Menschlichkeit. Und genau das ist es, was dich sympathisch und authentisch macht. Dein Gesprächspartner wird es dir danken!
  • Nutze das Zaubermittel der Dankbarkeit! Wenn du dankbar bist, kannst du nicht gleichzeitig in ein Blackout schlittern. Der Blogartikel „Dankbarkeit als Schlüssel zum erfolgreichen Sprachenlernen“ gibt dir praktische Hilfestellung dabei. Du wirst sehen – die positiven Auswirkungen machen sich in all deinen Lebensbereichen bemerkbar! Es lohnt sich – versprochen! Du musst nur anfangen und eine Weile dran bleiben, damit sich die wunderbaren Resultate zeigen können.
Damit Du eine Sprache schnell lernen und frei kommunizieren kannst, braucht es eine neue Denkweise dem Leben und deinen Fähigkeiten gegenüber. Das ist ein wichtiger Teil meiner zertifizierten „Fremdsprachen-schnell-lernen“ Methode. 

Spanisch oder Englisch in nur 3 Tagen lernen und dann frei sprechen? Das geht mit dieser Methode – versprochen! Oftmals fällt es uns sogar leichter, uns in einer anderen Sprache auszudrücken und die richtigen Worte zu finden, weil wir dann emotional nicht so involviert sind und die Distanz uns hilft, die richtigen Worte für ein Vorkommnis zu finden.

Hier findest Du alle Informationen zur Methode.

Wenn du Spanisch direkt einfach  nur anwenden willst, ohne vorbereitendes Mindset Coaching, kannst du auch in den Sprachlöwen Spanisch Club kommen. Das ist ein 90 minütiges Online Spanisch Training für die Level Anfänger und Fortgeschrittene, jeden 3. Sonntag im Monat. Infos hier.

Wenn Du Dir das Fremdsprachen Erfolgsmindset für alle Sprachen aneignen möchtest, die Voraussetzung, damit Du jede Fremdsprache schnell lernen kannst, dann ist der Break-Through-Day genau richtig für Dich.

Für Fragen oder wenn Du mich persönlich kennenlernen möchtest, schreibe mich am besten direkt an.

Ich freue mich darauf, Dich kennenzulernen!

Deine Fremdsprachen-Löwin

Monika

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