SELBSTSABOTAGE – was du JETZT tun solltest

Selbstsabotage! Kennst du das auch? Du willst eine Fremdsprache lernen, schreibst voller Begeisterung deine Ziele auf, erstellst einen Zeitplan und merkst dann plötzlich, dass bereits der erste gesetzte Zeitpunkt vorbei gegangen ist? Obwohl du alles geplant hattest, hast du ihn nicht eingehalten und die Ziele, die du dir gesetzt hattest, nicht umgesetzt.

Frust kommt in dir hoch. Enttäuschung macht sich breit. Du fühlst dich schlecht, weil du deine eigenen Anforderungen und Ansprüche an dich nicht erfüllt hast.

Dabei hattest du dir doch alles so toll überlegt, geplant und eingetragen. Genau so, wie man es doch überall liest und wie es alle erfolgreichen Menschen machen.

„Warum funktioniert das bei mir nicht“, fragst du dich. „Warum passiert das immer mir?“ “Fremdsprache lernen kann doch jeder! Alle sprechen mindestens eine zweite Sprache, können die Vokabeln und ich tue mich so schwer! Dauernd fehlen mir Wörter!”

(In diesem Zusammenhang ist es übrigens sehr hilfreich, seinen Lerntyp zu kennen. Kennst du deinen? Sonst schau doch auch gerne mal hier und lass dich inspirieren.)

Die Antwort darauf lautet: du sabotierst dich selbst! Selbstsabotage kennt jeder von uns. Besonders bei neuen Gepflogenheiten, die wir in unsere alten Abläufe integrieren wollen wie beim Fremdsprachen lernen neigen wir dazu, uns selbst zu sabotieren und unseren Ansprüchen nicht gerecht zu werden.

Wenn es passiert ist, dann setzen wir uns hin und überprüfen, welche Gründe es für das Scheitern gegeben hat. Wir nehmen uns vor, es beim nächsten Mal anders und besser zu machen. Das nächste Mal wird es 100 % klappen. Das nächste Mal werden wir alles konsequent umsetzen. Vokabeln lernen. Die Aufgaben in der App machen. Die Grammatikübungen umsetzen. Mindestens eine Stunde täglich.

Denkst du nicht auch so oder so ähnlich?

Wenn wir dann genauer hinschauen, merken wir, dass Selbstsabotage oft mit Ausreden zu tun hat. Wenn wir uns selbst sabotieren, dann geht es in der Regel um Ausreden gepaart mit Bequemlichkeit, Faulheit und einer Denkweise, die uns in einer Situation verharren lässt, obwohl wir mit dieser nicht zufrieden sind.

Die meisten von uns sind in diesen Situationen jahrelang, manchmal sogar ihr Leben lang, gefangen und man könnte meinen, sie verharrten in einer Art Schockstarre.

Viele Menschen in meinem Umfeld gehen einer Arbeit nach, die ihnen nicht gefällt und sie nicht erfüllt. Andere wiederum führen Beziehungen, die sie belasten, nicht befriedigen und von denen sie auch oft von Anfang an schon wissen, dass sie keine Zukunft hat. Ähnlich ist es mit der Ernährung. Wir essen oft zu viel und nehmen Lebensmittel zu uns, von denen wir bereits wissen, dass sie uns nicht gut tun. Als Konsequenz fühlen wir uns körperlich schlecht, was wiederum Auswirkungen auf unseren Schlaf hat. Wir schlafen zu wenig und können uns im Schlaf nicht erholen, was sich dann wiederum im Arbeitsalltag niederschlägt, da wir nicht die Leistung erbringen können die wir  erbringen wollen oder sollten.

Wie du siehst, sitzen wir hier irgendwann in einem Teufelskreis. Als Folge der Selbstsabotage werden wir immer unzufriedener, unser Frustpegel steigt, was sich dann wiederum in Überforderung und Ohnmachtsgefühlen äußert und als Kettenreaktion nach außen geht. Selbstsabotage endet oft in Unfrieden und Unstimmigkeiten mit dem Umfeld, weil wir unseren Frust bei anderen abladen und ablassen. Wir antworten unfreundlich, reagieren aggressiv, sind überempfindlich – und übertragen unser Unwohlsein auf unsere Umgebung als Blitzableiter. Hinterher tut es uns dann leid.

Die folgenden drei Tipps können dir dabei helfen, dein Selbstsabotage Programm zu erkennen und zeigen dir Ansätze auf, wie du es ein für alle Mal hinter dir lassen kannst.

  1. Angst vor Fehlern

Jeder von uns hat vor etwas Angst. In früheren Zeiten war Angst Überlebens wichtig, um sich aus Gefahrensituationen zu retten. Diese Anlagen sind in unserem Gehirn und Körper nach wie vor vorhanden und führen dazu, dass in stressigen Situationen das Blut in den Körper gepumpt wird, damit dieser davon rennen, angreifen oder in Starre verfallen kann. Damit ist es dem Gehirn nicht mehr möglich, besonnene Entscheidungen zu treffen, da es sozusagen außer Gefecht gesetzt ist.

Erschwerend kommt hinzu, dass wir in einem Schulsystem aufwachsen, in dem uns schon früh eingepflanzt wird, dass Fehler schlecht und negativ sind und zu schlechten Noten und Beurteilungen führen.

Dies erschüttert das Ur-Vertrauen und den Ur- Glauben in uns und unsere Fähigkeiten, woran wir unser ganzes Leben lang zu knabbern haben.

Es ist wichtig zu verstehen, dass unsere Gedanken automatisch Emotionen auslösen, die wiederum automatisch Handlungen herbeiführen.

Das ist eine Kette an automatischen Abläufen, denen wir nur bewusst entgegensteuern und die wir nur bewusst ändern können. Heißt, wir müssen uns dieser Abläufe erst einmal bewusst sein. Hier spielen auch unsere Glaubenssätze eine große Rolle, die wir uns im Laufe unseres Lebens angeeignet haben. Unser Mindset, die Art und Weise, wie wir das Leben sehen und mit seinen Herausforderungen umgehen, ist ausschlaggebend dafür, ob uns etwas leicht fällt oder schwer. Das gilt auch für das Lernen einer Fremdsprache.

Was das Lernen einer Fremdsprache angeht, so kann man wie auch beim Tanzen Fehler nicht vermeiden.

Ich möchte dir anbieten, deine Sichtweise zu ändern. Ein Fehler heißt nur, dass dir noch ein bestimmtes Wissen fehlt. Hole dir dieses Wissen, mach einen Haken an den Fehler, feiere ihn und gehe zum nächsten Fehler. Denn nur, wenn du Fehler machst, kannst du wachsen und dazulernen. Fehler bedeuten Wachstum. Sie sind ein Indiz dafür, dass du etwas machst und jeder Fehler ist die nächste Stufe auf deiner Wachstumsleiter. Ein Tag ohne Fehler ist wie ein Tag ohne Lachen.

  1. Der perfekte Zeitpunkt

Ich folge schon lange dem Spruch: Lieber unperfekt gestartet, als perfekt gewartet!

Das ist enorm wichtig, wenn es darum geht, eine fremde Sprache zu lernen, denn hier macht Übung den Meister. Die Erkenntnisse und das Wissen zum Sprachen sprechen, für die Flüssigkeit, Aussprache und Souveränität kommen einzig und alleine mit der Anwendung. So oft wie möglich – mit so vielen verschiedenen Personen wie möglich.

Du siehst schon die versteckte Botschaft (en).

Botschaft Nummer 1:

Es gibt keinen perfekten Zeitpunkt! Der Weg ist das Ziel und du kommst nicht umhin, was auch immer du machen willst, einfach zu starten und deine Erfahrungen auf dem Weg zu machen. Mache dir bewusst: Jeder nicht gestartete Tag ist ein verlorener Tag, der nie wieder zurückkommt.

Erfahrungen kannst du nur machen, wenn du bereits im Prozess des Umsetzens bist. Jeden Tag öffnen sich uns Türen im Sinne von Lösungen, Möglichkeiten und Wachstum, die wir nur dann sehen können, wenn wir uns bereits auf den Weg gemacht haben.

Das ist wie in einem Wald – wenn du an eine Waldkreuzung kommst und die Wege kurvig verlaufen, musst du auch erst ein Stück den Weg, den du wählst, laufen, um zu sehen, ober dir gefällt oder nicht.

Botschaft Nummer 2:

Einen perfekten Zustand gibt es auch nicht. Mach dir nur mal bewusst, was das Wort „perfekt“ bedeutet. Perfekt ist ein Endzustand, denn wenn etwas perfekt ist, was soll denn dann noch kommen? Mega perfekt? Total perfekt? Super duper perfekt?

Und wie langweilig wäre das Leben, wenn wir von Anfang an schon alles wüssten und alles kennen würden, was sich uns doch erst wie ein Wunder nach dem anderen erschließt, wenn wir uns einmal auf den Weg gemacht haben.

Mein klarer Tipp daher an dich: Fang sofort an! Heute! Jetzt!

  1. Ich schaff das alleine!

Eine der größten Mythen beim Vorwärtskommen, Wachsen und Dazulernen ist der Anspruch, alles alleine machen und schaffen zu müssen.

Natürlich kann ich mir alles alleine und mühsam über viele Jahre hinweg aneignen. Ich kann aber auch eine Abkürzung nehmen und andere Menschen, die diesen Weg bereits gegangen sind, zu Rate ziehen und mich von ihnen auf meinem Weg unterstützen und begleiten lassen. Mein Gewinn dabei ist zweifelsohne, dass ich Zeit, Geld, Energie und Nerven spare, wenn ich mir die besten Erkenntnisse von einem Experten hole und weniger Gefahr laufe, ein Opfer der Selbstsabotage zu werden, da ich jemanden an meiner Seite habe, der mich “mitzieht”.

Das „Ich darf mir Hilfe holen“ dürfen viele von uns – besonders Frauen – neu lernen.

Selbstsabotage hat auch viel mit Wertebewusstsein zu tun. Was bin ich mir wert? Was ist mir mein Leben wert? Was ist es mir wert, weiterzukommen, um ein glückliches und zufriedenes Leben zu leben?

Nichts auf dieser Welt ist Umsonst und wenn jemand für sein Wissen, das er sich im Laufe seines Lebens angeeignet hat und für seine Erfahrungen, die er oft durchlitten hat, einen Energieaustausch in Form von Geld nimmt, damit es dir schnell besser geht und du viel schneller als eher an dein Ziel kommst, dann ist das absolut in Ordnung!

Damit Du eine Sprache schnell lernen und frei kommunizieren kannst, braucht es eine neue Denkweise dem Leben und deinen Fähigkeiten gegenüber. Das ist ein wichtiger Teil meiner zertifizierten „Fremdsprachen-schnell-lernen“ Methode. 

Spanisch oder Englisch in nur 3 Tagen lernen und dann frei sprechen? Das geht mit dieser Methode – versprochen! Oftmals fällt es uns sogar leichter, uns in einer anderen Sprache auszudrücken und die richtigen Worte zu finden, weil wir dann emotional nicht so involviert sind und die Distanz uns hilft, die richtigen Worte für ein Vorkommnis zu finden.

Hier findest Du alle Informationen zur Methode.

Wenn du Spanisch anwenden willst, kannst du in den Sprachlöwen Spanisch Club kommen. Das ist ein 90 minütiges Online Spanisch Training für die Level Anfänger und Fortgeschrittene, jeden 3. Sonntag im Monat. Infos hier.

Wenn Du Dir das Fremdsprachen Erfolgsmindset für alle Sprachen aneignen möchtest, die Voraussetzung, damit Du jede Fremdsprache schnell lernen kannst, dann ist der Break-Through-Day genau richtig für Dich.

Für Fragen oder wenn Du mich persönlich kennenlernen möchtest, schreibe mich am besten direkt an.

Ich freue mich darauf, Dich kennenzulernen!

Deine Fremdsprachen-Löwin

Monika

 

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