SO fehlt es dir nie wieder an Vokabeln (DAS sagt Dir niemand)

Es gibt eine Aussage, die mir im Laufe meines Lebens mit Fremdsprachen am meisten begegnet ist und nach wie vor begegnet:

MIR FEHLEN DIE VOKABELN ZUM SPRECHEN!!

In meinem heutigen Blog möchte ich Dir zeigen, dass es Dir nie an Vokabeln fehlen wird, wenn Du die folgenden 4 löwenstarken Tipps befolgst.

Tipp 1: Eigene Interessen

Jeder von uns lebt in seiner ganz eigenen Welt mit seinen persönlichen Interessen, Hobbys und Aktivitäten. Folge dessen hat jeder von uns einen ganz persönlichen privaten und beruflichen Wortschatz, in dem er sich bewegt und den er benötigt, um sich mitzuteilen.

Ich gebe Dir ein Beispiel: Ich liebe Salsa tanzen und ich liebe es, mich mit meinem Spanisch sprachigen Tanzpartner über das Tanzen auszutauschen. Wenn jetzt jemand käme und mir sagen würde: “Monika – komm, ich bringe dir das Vokabular auf Spanisch fürs Segeln bei!” Dann würde ich sagen – das ist nett, aber das interessiert mich leider nicht, weil Segeln mich nicht interessiert.

Was ich damit sagen will ist: Wenn Du über deine EIGENEN INTERESSEN wie zum Beispiel deine Hobbys gehst, dann ist auch die Motivation eine ganz andere, um das dazu gehörige Vokabular zu lernen.

Zum einen ist es Dir in Deiner Muttersprache schon vertraut und zum anderen gibt es für uns Menschen ja bekanntlich nichts Schöneres, als sich mit anderen über die eigenen Vorlieben auszutauschen.

In diesem Zusammenhang macht es Sinn, Dich im ersten Schritt hinzusetzen und eine Liste zu den Dingen anzufertigen, mit denen Du Dich tagtäglich und gerne umgibst.

Das können zum Beispiel sein: Dein Beruf, Deine Hobbys, Deine Familie, Freunde und Bekannte, kurzum, alles, was Dich persönlich interessiert.

Wenn Du diese Liste angefertigt hast, dann kannst Du Dir jetzt Schritt für Schritt ein Thema nach dem anderen vornehmen und die entsprechenden Vokabeln dazu lernen.

Bleiben wir zum Beispiel bei meinem Hobby „Salsa tanzen“, dann können die entsprechenden Vokabeln, die mir sofort als allererstes dazu einfallen, so aussehen:

– Tanzpartner

– Schritte

– Drehung

– auf die Füße treten :-)

– langsam/ schnell

Jetzt kann ich schauen, ob ich diese Vokabeln auf Spanisch kenne. Wenn nicht, kann ich sie im Wörterbuch nachschlagen, googlen oder in einer App suchen (ich empfehle Dir hier übrigens leo.org).

Als Nächstes empfehle ich Dir, mit diesen Vokabeln ganze Sätze zu bilden und aufzuschreiben. Das ist gehirngerechtes Lernen, denn die Vokabeln sind dann bereits in Aktionen eingebunden und leichter zu merken als einzelne Vokabeln, die losgelöst von Inhalten in Deinem Kopf rumschwirren.

Wenn Du mehr dazu tendierst, visuell Dinge aufzunehmen, dann kannst Du auch entsprechende Bilder oder Fotos suchen und eine Art Collage anfertigen, auf der Du dann die Bilder entsprechend mit den Vokabeln beschriftest und Dir dazu Sätze ausdenkst.

Auf diese Art und Weise bist Du kreativ und lässt Deine Fantasie fließen, was beim Sprachenlernen immer sehr zuträglich ist.

Die Collage kannst Du dann so in Deiner Wohnung platzieren, dass Du sie immer siehst, zum Beispiel am Kleiderschrank, im Badezimmer oder am Kühlschrank und so automatisch beim Vorbeigehen an die Begriffe erinnert wirst.

Auf diese Art und Weise gehst Du Thema für Thema durch. Immer wenn Du die Vokabeln zu einem Thema verinnerlicht hast, dann kannst Du das Blatt oder die Collage entfernen und Dir das nächste Thema vornehmen.

So baust Du ganz strukturiert immer mehr Dein Vokabular auf und aus.

Wörter über Deine persönlichen Interessen zu lernen hat zwei große Vorteile:

  1. Deine Motivation ist stets hoch, weil die Wörter mit Dir und Deinem Leben zu tun haben.
  1. Es sind keine vorgefertigten oder im Lehrbuch vorgegebenen Wörter und Inhalte, die Du lernst, sondern selbst ausgesuchte und selbst bestimmte Begriffe. Damit erstellst Du Dir Dein eigenes Vokabular und machst Dich damit unabhängig von Büchern. Das ist der beste Weg zu authentischem Sprachgebrauch. Du prägst dann quasi die Sprache und passt sie Deinen Bedürfnissen an.

Du wirst merken, dass diese Art der Vorgehensweise Dir auch noch großen Spaß macht, da es wie ein Detektivspiel ist und Du Dir damit eine eigene neue Welt erschließt – Deine ganz persönliche Welt in der Fremdsprache. Du machst sie damit zu DEINER Sprache.

Glaub mir – Du wirst unglaublich stolz sein auf Dich und das zurecht!

Tipp 2: Ich kann es gar nicht oft genug sagen: Raus aus dem Kopf – rein in dein Herz!

Warum ist das mit Abstand der beste Tipp, damit Dir nie Vokabeln fehlen?

Aus zwei Gründen:

  1. Wenn es Dir gelingt, aus Deinem Kopf rauszukommen und in Deinem Herzen zu sein, dann suchst du nicht mehr krampfhaft nach Wörtern oder den berühmten fehlenden Vokabeln, sondern bist mit Deiner Intuition verbunden. Das wiederum hat zur Folge, dass die Sprache frei fließen kann.
  1. In diesem Moment kannst Du deine Aufmerksamkeit und Achtsamkeit Deinem Gesprächspartner schenken und Dich voll auf ihn konzentrieren.

Und jetzt wird es spannend!

Jetzt bist Du nämlich in der Lage, gut HINZUHÖREN und die Wörter und den Inhalt Deines Gegenübers wahrzunehmen und für Dich zu nutzen.

Was meine ich damit?

Dein Gegenüber gibt Dir schon alles, was Du an Sprachmaterial für Deine Sätze brauchst: er gibt Dir einen Kontext, einen Inhalt, er gibt Dir die Zeitformen der Verben und die entsprechenden Wörter.

Wenn Du jetzt ganz faul bist, dann brauchst du nur 2-3 Wörter maximal etwas umzuschreiben (aus einem ICH zum Beispiel ein DU machen) und schickst ihm Deine Antwort gerade wieder zurück.

Das ist eine großartige Technik, die ganz wunderbar funktioniert und auf die ich in meinen Trainings und Seminare großen Wert lege. Du kommst dann nie wieder in die Verlegenheit, dass Dir Vokabeln fehlen.

Einzige Voraussetzung: Kopf ausschalten und Herz einschalten.

Tipp 3: Mache dir immer bewusst – dein Gesprächspartner ist dein Freund und nicht dein Feind!

Überleg mal bitte, wie oft Du im Deutschen bzw. Deiner Muttersprache sagst: „Oh, hilf mir mal gerade, wie heißt das Wort noch, du weißt schon, es fällt mir gerade nicht ein…“

In unserer Muttersprache ist das normal und wir messen dem auch keine weitere Bedeutung bei. Nur in der Fremdsprache – da wollen wir immer fehlerlos und perfekt auf alles vorbereitet sein.

Dabei vergessen wir ganz, dass uns ein Mensch gegenübersitzt, mit dem man auch reden kann und den man in seine Gedanken mit einbeziehen kann.

Also nutze den Muttersprachler für Dich, indem Du ihn mit einbeziehst und genau das machst, was Du mit Gesprächspartnern in Deiner Muttersprache auch machst – nämlich auf seine Wörter und Begriffe zurückgreifen und nachfragen, wenn Du hängst oder Dir nicht sicher bist.

Tipp 4: Besinne dich auf das Wesentliche

In jeder Sprache gibt es 6 Verben, die unentbehrlich sind und mit denen man im Verhältnis zu anderen sehr spezifischen Verben sehr viele Sätze mit unterschiedlichstem Inhalt bilden kann.

Ich spreche von den folgenden Verben:

  • Sein
  • Haben
  • Können
  • Tun
  • Müssen
  • Machen

Mit diesen sechs Verben hast Du in der Regel die Basis der Sprache abgedeckt. Wenn Du diese sechs Verben jetzt in den vier wichtigsten Zeitformen lernst, dann stehen Dir schon unglaublich viele Möglichkeiten der Satzbildung zur Verfügung.

Die vier wichtigsten Zeitformen sind: 

  1. Das Präsens
  2. Die Verlaufsform
  3. Eine Vergangenheitszeit (Englisch idR das Simple Past, Spanisch das Indefinido)
  4. Eine Zukunftszeit (Englisch zB will- Future, Spanisch die nahe Zukunft mit „ir a“)

Ich empfehle Dir, mit den Singular Personalpronomen anzufangen (ich, du, er/ sie/ es), da Du sie am meisten brauchen wirst, gerade am Anfang.

Davon kann man dann schon wieder viel ableiten- so entspricht zum Beispiel in Englisch die zweite Person Singular gleichzeitig auch immer den Plural Personalpronomen.

Das gilt auch für die unregelmäßigen Verbformen.

Bsp: GO: 2. Person Singular: You go = Plural: we go/ you go/ they go

Bsp: BE: 2. Person singular = Plural: You are – we are/ you are/ they are

Du siehst – wenn man das Ganze sinnvoll runterbricht und sich auf das Wichtige und Wesentliche konzentriert, dann ist der Berg gar nicht so groß.

Ich wünsche Dir ganz viel Spaß beim Ausprobieren, damit Du ab sofort immer sagen kannst: Mir fehlt es NIE an Vokabeln :-)

Damit Du eine Sprache schnell lernen und frei kommunizieren kannst, braucht es eine neue Denkweise dem Leben und deinen Fähigkeiten gegenüber. Das ist ein wichtiger Teil meiner zertifizierten „Fremdsprachen-schnell-lernen“ Methode. 

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Für Fragen oder wenn Du mich persönlich kennenlernen möchtest, schreibe mich am besten direkt an.

Ich freue mich darauf, Dich kennenzulernen!

Deine Fremdsprachen-Löwin

Monika

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