Stress und die Rolle der Fremdsprache

Was ist Stress?

„Stress ist, wenn Körper, Geist und Seele um Hilfe schreien“ MCC

Jeder von uns empfindet Stress etwas anders, denn Stress ist von verschiedenen Faktoren abhängig, die jeder von uns anders gewichtet. Grundsätzlich ist Stress eine durch Sinnesreize ausgelöste Störung im Gleichgewicht unseres Körpers. Zumindest wird es von unserem Körper so interpretiert.

Stress setzt eine ganze Reihe von chemischen Abläufen in unserem Körper im Gang, der sich damit auf einen vermeintlichen Notfall wie z.B. eine Flucht, vorbereitet. Es werden vermehrt die Stresshormone Cortison, Adrenalin und Noradrenalin freigesetzt, die dann in unsere Blutbahn wandern und dort für eine Aufruhr im Körper sorgen.

Faktoren, die unsere Anfälligkeit für Stress erhöhen, sind:

  • geringes Selbstwertgefühl
  • Pessimismus
  • ständige Sorgen
  • Perfektionismus
  • unrealistische Erwartungen
  • schlechte Erfahrung in der Vergangenheit

Direkte körperliche Reaktionen auf Stress sind:

  • vermehrte Blutzufuhr in die Muskeln
  • verminderte Durchblutung der Gehirn Areale, die für unser Denken zuständig sind
  • erhöhter schnellerer Herzschlag
  • erhöhter Blutdruck
  • gestörte Verdauung

Welche Ursachen führen zu Stress?

Wir fühlen uns gestresst, wenn z.B. folgende Situationen gegeben sind:

  • uns die Zeit wegläuft
  • wir Aufgaben erst im letzten Moment angehen
  • etwas Unvorhergesehenes passiert, auf das wir nicht vorbereitet sind und nicht wissen, wie wir darauf reagieren sollen
  • wir unsere eigenen Anforderungen an uns nicht erfüllen können
  • eine schnelle Reaktion von uns erwartet wird, die uns überfordert
  • eine Fremdsprache mit Grammatik Druck lernen sollen

Wir sind heutzutage vielen verschiedenen Einflüssen ausgeliefert, die dazu führen, dass unser Körper mit vermehrter Ausschüttung von Stresshormonen reagiert. Dazu gehören auch Einflüsse wie eine unausgewogene Ernährung oder Umweltfaktoren.

Vielleicht kennst du einige von diesen Situationen, die uns über eine kurze Zeit stressen können, bis sich die Situation gebessert oder sogar aufgelöst hat wie z.B.:

  • Konflikte in der Familie
  • Stress am Arbeitsplatz
  • Prüfungen, Bewerbungsgespräche, Vorträge
  • Reisen (Flüge, unbekannte Umgebung und Kultur…)
  • Parkplatzsuche, Stau, Nachtfahrten
  • Wohnungssuche und Umzug
  • Alpträume

Auch zunächst banal wirkende Situationen können Stress auslösen wie zum Beispiel:

  • generell jede neue ungewohnte Situation
  • ein neuer Arzt
  • ein neues Auto
  • technische Probleme mit dem PC, dem Handy etc.

Hast du hier etwas wiedererkannt?

Stressfaktoren können uns aber auch oft jahrelang begleiten. Sie können lange Phasen unseres Lebens beeinflussen und immer wieder Stresssymptome hervorrufen.

Dazu gehören:

  • Konflikte in Familie, Freundes- oder Bekanntenkreis oder mit Kollegen
  • Verlust eines nahestehenden Menschen
  • Multitasking und ständige Erreichbarkeit
  • Geldsorgen
  • Existenzängsten
  • Pflege von Angehörigen

Ich glaube, diese Situationen kennt jeder von uns, da wir alle früher oder später davon betroffen sind. Wie du siehst, sind wir eigentlich die ganze Zeit über von Situationen umgeben, die mehr oder weniger viel Stress auslösen können. Seit Corona sind wir noch mehr Stressfaktoren ausgesetzt, da wir mit neuen Herausforderungen wie Home-Office, Angst vor Ansteckung und vielen Einschränkungen zu tun haben. Die Stressreaktion selber ist eine natürliche Antwort des Körpers auf eine unter Umständen lebensbedrohliche Situation, die wir nicht abschalten können.

Umso wichtiger ist es, zu wissen, was man dagegen tun kann, beziehungsweise was man tun kann, damit es einem trotzdem – oder wieder – gut geht. Und das möglichst schnell.

Hier kann eine Fremdsprache wahre Wunder wirken.

Das Prinzip ist einfach: Jede Stimmung macht sich in unserem Körper bemerkbar und beeinflusst und verändert unsere Gefühle. Eine Fremdsprache kann viel Lebensfreude vermitteln, verborgene Potentiale wecken und unsere Energie pushen. Ich denke da ganz besonders an Musik in der Sprache und dazu tanzen oder auch entspannen.

7 Tipps was du bei Stress tun kannst und Möglichkeiten, um eine Fremdsprache als Wegbegleiter mit einzubinden

  1. Meditiere regelmäßig

Meditationen sind das Nonplusultra schlechthin. Nicht nur, um Stress entgegenzuwirken, sondern auch, um uns wieder mit uns selbst zu verbinden und unsere Bedürfnisse wahrzunehmen. Zudem bieten sie eine ideale Möglichkeit, um die Fremdsprache mit in den Tagesablauf einzubauen. Denn, wenn ich schon meditiere, dann kann ich das auch gleich in der Fremdsprache machen!

Der große Vorteil – Entspannung ist ein Zustand, der den Lernprozess unterstützt und beschleunigt. Wer es sich zur Angewohnheit macht, regelmäßig zu meditieren, lernt besser und schneller, ist besser gegen Krankheiten geschützt und bleibt auch länger jung.

Meditationen in der Fremdsprache tragen zum Beispiel dazu bei, deine Entspannung zu fördern, damit Kopf und Geist ruhen und wieder neue Kraft tanken können. Damit schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe – du tust dir selber etwas Gutes und lernst gleichzeitig ohne große Anstrengung eine weitere Sprache.

  1. Bleib in Bewegung

Bewegung ist ein bewährtes Mittel, um Stress abzuschütteln und entgegen zu wirken. Sport und jede Art von Bewegung, lenkt ab und gibt dem Körper die Chance, sich auf der einen Seite auszupowern und auf der anderen Seite das nötige Gleichgewicht wiederherzustellen, damit er in Balance bleibt.

Wer regelmäßig Sport macht, hat ein gutes Gefühl für sich und seine Bedürfnisse und nimmt sich automatisch Auszeiten. Sport erlaubt eine große Flexibilität, da man mittlerweile orts- und zeitunabhängig über Bücher, CDs oder Apps auch zu Hause auf alle Sportbereiche zugreifen und sie jederzeit umsetzen kann.

Auch hier hat man wieder eine großartige Gelegenheit, um die Fremdsprache mit einzubauen. Ich kann zum Beispiel auf dem Home – oder Cross Trainer Musik in der Fremdsprache hören oder auch Speeches, Podcasts etc. Der Fantasie und Möglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt. Dasselbe gilt für Outdoor Aktivitäten, die man jederzeit mit Audios in der Fremdsprache bereichern kann.

  1. Schlafe genug

Ausreichender Schlaf ist das A und O, damit es uns gut geht und wir fit und energiegeladen unsere Aufgaben und Herausforderungen meistern können.

Wenn man mal nicht so gut schläft, dann kann der Körper das immer noch wegstecken. Wenn sich dieser Zustand dann allerdings ausweitet auf Wochen oder gar Monate und schlimmstenfalls zum Dauerzustand wird, dann kommt der Körper irgendwann an seine Belastungsgrenze. Umso unausgeschlafener wir sind, umso anfälliger sind wir auch für Stress und Krankheiten. Vorübergehende Situationen wie kurzfristige Sorgen oder Zweifel, die mal aufkommen können, so dass der Schlaf nachts vorübergehend gestört ist, kann man mittags zum Beispiel mit Übungen aus der progressiven Muskelanspannung gut in den Griff bekommen.

  1. Vermeide Konflikte

Es gibt eine Menge negativer Gefühle, die dazu beitragen, dass unser Energiehaushalt aus dem Lot gerät und sich unsere Gesundheit über kurz oder lang meldet, indem sie Hilferufe in Form von Signalen wie Krankheiten schickt.

Zu diesen Gefühlen zählen zB Ärger, Wut, Neid, Schuldgefühle, Zweifel, Frust, Eifersucht, Ängste, um nur einige zu nennen.

Ungeklärte Konflikte sind Störungen in unserem Energiehaushalt, die unser Denken und Handeln massiv beeinflussen. Unsere Energie wird dadurch nach unten gezogen, was in einem Teufelskreislauf enden kann, wenn man es zu spät erkennt und dem nicht rechtzeitig entgegen wirkt. Ehe man es sich versieht, ist man in einem Strudel von negativen Emotionen gefangen, die, wenn wir unsere Aufmerksamkeit reingeben, sich energetisch auch noch verstärken können. Daher ist es von Vorteil, diese Situationen frühzeitig zu erkennen und ihnen  entgegenzuwirken. Ein probates Mittel ist der nächste Tipp.

  1. Denke positiv

Positiv denken zu können, heißt nicht, dass man an 365 Tagen immer 24 Stunden lang positiv gestimmt ist. Es heißt vielmehr, dass man eine positive Grundhaltung und Einstellung dem Leben gegenüber hat und in der Lage ist, Situationen frühzeitig zu erkennen, die Energie rauben, statt Energie zu schenken und dann weiß, wie man dem entgegenwirken kann.

Um positiv denken zu können, ist es von Vorteil, wenn man seine Energiequellen kennt und generell ein Gefühl dafür hat, was einem gut tut und was nicht. Menschen, die über ausreichend Selbstliebe verfügen, haben in der Regel auch ein positives Mindset.

  1. Lerne „Nein“ zu sagen

Nein sagen zu können, ist manchmal gar nicht so einfach, weil wir Angst davor haben, andere zu verletzen, anzuecken, oder unangenehm aufzufallen. Dabei ist es sehr wichtig, sich abgrenzen zu können. Ein freundliches, aber bestimmtes „Nein“ schafft klare Positionen und hilft, die eigene Unabhängigkeit und Selbstbestimmung zu bewahren.

Hier setzt auch mein Mental Coaching und Fremdsprachentraining an, denn das sind genau die Faktoren, die uns auch beim Sprachenlernen behindern: mangelndes Selbstbewusstsein, Perfektionsdenken, Ängste, schlechte Erfahrungen aus der Schulzeit etc.…

Das Wunderbare ist, dass eine Fremdsprache all diese Themen lösen und heilen kann.

Jetzt fragst du dich wahrscheinlich, wie das geht?

Der Schlüssel liegt in der Art und Weise, wie eine Fremdsprache vermittelt wird. Eine fremde Sprache gibt dir eine neue Stimme. Sie ermöglicht dir, Gefühle und Befindlichkeiten auszudrücken, die du in deiner Muttersprache nicht ausdrücken kannst.

Sie kann deine Einstellung zu den Dingen verändern und dich wieder mit dir verbinden, so dass du dein inneres Gleichgewicht wieder finden und mit Situationen besser umgehen kannst. Das kann besonders auch in schwierigen Situationen wie einer Essstörung, nach einer Trennung oder in der Midlife Crisis von großer Hilfe sein, wenn man sich dem Leben zuwendet und wieder mehr Lebensfreude spüren will.

Damit Du eine Sprache schnell lernen und frei kommunizieren kannst, braucht es eine neue Denkweise dem Leben und deinen Fähigkeiten gegenüber. Das ist ein wichtiger Teil meiner zertifizierten „Fremdsprachen-schnell-lernen“ Methode. 

Dann versuche es doch einmal mit einer spanischen oder englischen Sprache. Oftmals fällt es uns leichter, uns in einer anderen Sprache auszudrücken und die richtigen Worte zu finden, weil wir dann emotional nicht so involviert sind und die Distanz uns hilft, die richtigen Worte zu finden.

Hier findest Du alle Informationen zur Methode.

Oder komme in den Sprachlöwen Spanisch Club, das 90 minütige Online Spanisch Training für die Level Anfänger und Fortgeschrittene, jeden 3. Sonntag im Monat. Infos hier.

Wenn Du Dir das Fremdsprachen Erfolgsmindset für alle Sprachen aneignen möchtest, die Voraussetzung, damit Du jede Fremdsprache schnell lernen kannst, dann ist der Break-Through-Day genau richtig für Dich.

Für Fragen oder wenn Du mich persönlich kennenlernen möchtest, schreibe mich am besten direkt an.

Ich freue mich darauf, Dich kennenzulernen!

Deine Fremdsprachen-Löwin

Monika

 

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