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Eine Fremdsprache fließend sprechen – Bedeutung und Tipps

Viele Menschen haben den Traum, eine oder mehrere Fremdsprachen fließend sprechen zu können. Doch leider verwirklichen sie diesen Traum häufig nicht. Sie schrecken davor zurück, weil sie es sich nicht zutrauen. Sie glauben, es perfekt machen zu müssen. Geht es dir auch so? Fragst du dich, wie das jetzt noch funktionieren soll, wenn es in der Schule doch schon so mühsam war, eine Fremdsprache zu lernen?

In diesem Artikel möchte ich dir Mut machen, und dich dabei unterstützen, nicht länger falschen Idealen hinterherzujagen. Zuerst gehe ich darauf ein, was es überhaupt bedeutet, eine Fremdsprache fließend zu sprechen. Danach gebe ich dir ein paar Tipps, die dir dabei helfen, die Fremdsprache deines Herzens fließend zu sprechen.

Was sind überhaupt fließende Sprachkenntnisse?

Viele Menschen gehen davon aus, dass eine Fremdsprache fließend zu sprechen bedeutet, sie wie die Muttersprache zu sprechen. Doch das ist ein Irrtum. Das Ziel ist viel zu hoch gesteckt. Eine Fremdsprache fließend zu sprechen heißt, dass du dich weitestgehend ohne zu stocken mit anderen Menschen unterhalten kannst. Auch mit Muttersprachlern. Du sprichst dabei in einer normalen und gleichbleibenden Geschwindigkeit. Außerdem verstehst du, was dein Gesprächspartner sagt, ohne dass er oder sie langsamer für dich sprechen muss.

Fließende Sprachkenntnisse sind nicht fehlerfrei. Das müssen sie aber auch nicht sein. Wenn die Fremdsprache nicht Teil des Alltages ist, ist es ganz normal, dass mal ein passendes Wort fehlt oder man sich in der Grammatik vertut. Menschen, die sich lange im Ausland aufhalten, passiert es sogar, dass sie ihre Muttersprache „verlernen“.

Wer eine Fremdsprache fließend spricht, lässt sich von sprachlichen Unsicherheiten nicht aus der Ruhe bringen. Begriffe und Wörter die fehlen werden umschrieben oder durch ähnliche Wörter ersetzt.

Fließende Sprachkenntnisse sind also viel leichter und schneller zu erreichen als das Niveau der Muttersprache. Und in den meisten Fällen sind sie absolut ausreichend.

Tipps, um eine Fremdsprache fließend zu lernen

Eine Fremdsprache fließend sprechen zu können, geht erstaunlich schnell, wenn man mit allen Sinnen dabei ist. Das Ziel kannst du in wenigen Monaten erreichen.

  1. Verabschiede dich von alten Lernmustern

Dass es in der Schule schon schwierig war, eine Fremdsprache zu lernen, liegt einfach daran, weil die Herangehensweise falsch war. Du hast jahrelang Vokabeln und Grammatik gepaukt, doch ins natürliche Sprechen kamst du nicht. Eine Fremdsprache lernt man nicht allein mit dem Gehirn, sondern mit dem Herzen und allen Sinnen.

  1. Lege den Perfektionismus ab und beginne zu sprechen

Erlaube dir, Fehler zu machen. Sprich einfach drauf los, genau wie du es in deiner Kindheit auch getan hast. Nur durch das Sprechen lernst du eine Sprache. Es macht nämlich einen gehörigen Unterschied, ob du die Worte in deinem Geiste vor dich hin murmelst oder ob du sie tatsächlich laut aussprichst. Mit der Zeit wirst du besser.

  1. Lerne zu umschreiben

Übung macht den Meister. Stelle dir eine Situation vor und versuche, sie zu beschreiben. Nimm einen Begriff und überlege, ob dir ein anderes Wort dafür einfällt oder ob du ihn umschreiben kannst. Dadurch kommst du in einen Redefluss. Du sprichst fließend und lernst viel schneller dazu, als wenn du dich auf ein bestimmtes Wort versteifst. Die Vokabel, die dir fehlt, kannst du nach einem Gespräch immer noch nachschlagen.

Möchtest du Englisch oder Spanisch fließend sprechen? Vereinbare am besten gleich hier einen Termin für ein unverbindliches Informationsgespräch mit mir. Dabei erfährst du mehr über meine Fremdsprachen-schnell-lernen Methode. Ich freue mich auf dich!

Fremdsprachenkiller Teil 2: Lege deine Fesseln ab

In diesem Artikel habe ich dir die ersten drei Fremdsprachenkiller vorgestellt und Lösungen vorgeschlagen, wie du sie besiegen kannst.

Konntest du die Tipps bereits anwenden und damit den Kampf gegen deinen inneren Quatschi, die Angst und die Bequemlichkeit aufnehmen?

In diesem Artikel stelle ich dir zwei weitere sehr hinterhältige und gemeine Fremdsprachenkiller vor. Warum sie so gemein sind? Weil sie so tun, als ob sie uns schützen wollen. Doch das Gegenteil ist der Fall! Wenn wir uns von ihnen beeinflussen lassen, halten sie uns gefangen. Überzeuge dich selbst.

Die Fremdsprachenkiller

Bist du den beiden schon mal begegnet? Schau genau hin und prüfe ehrlich, ob sie dir im Weg stehen und dich in deiner persönlichen Entwicklung bremsen.

3. Der Perfektionismus

Kommt dir das bekannt vor? „Ich kann jetzt noch nicht sprechen, mir fehlen noch zu viele Vokabeln und die Grammatik sitzt auch noch nicht.“ „Andere können das viel besser als ich“. Dein Perfektionismus sorgt dafür, dass du in der Theorie verharrst und nicht in die Praxis kommst. Die brauchst du aber, um dich zu verbessern und ein Sprachgefühl zu entwickeln.

4. Die fehlende Selbstliebe

Hast Du Gedanken wie: „Ich mag meine Stimme nicht.“ „Meine Aussprache in Spanisch klingt total merkwürdig.“ „Ich möchte nicht, dass andere über mich lachen.“ Der Grund dafür ist mangelnde Selbstliebe. Sie führt dazu, dass du es vermeidest Englisch oder Spanisch zu sprechen. Diese negativen Gedanken blockieren deinen Mut und deine Kreativität.

Löwenstarke Tipps, um die Fremdsprachenkiller zu besiegen

Wenn Perfektionismus und fehlende Selbstliebe dich blockieren, ist es höchste Zeit daran etwas zu ändern. Folgende Tipps können dir dabei helfen, dich aus den Fesseln zu befreien:

Vom Perfektionismus befreien

Orientiere dich nicht an anderen und sei nicht zu hart zu dir. Eine Fremdsprache lernt sich nicht über Nacht. Und wie heißt es so schön: „Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.“ Fehler gehören zum Prozess des Lernens dazu und sorgen für einen Lerneffekt. Und was ist eigentlich so schlimm an einem Fehler? Wir machen ständig Fehler in unserem Alltag – niemand ist perfekt und das ist auch gut so! Außerdem wirst du in der Regel trotz des Fehlers verstanden. Eine falsche Vokabel oder ein Fehler in der Grammatik ändern nichts an der Aussage des Satzes. Und falls du nicht verstanden wirst, erkläre es einfach nochmal – mit anderen Worten. Fehler zu machen ist menschlich. Wichtig ist, dass du es versuchst!

Dich selbst lieben

Nimm dich bedingungslos genau so an, wie du bist. Rücke dein Selbstbild ins richtige Licht. Denn du bist gut so, wie du bist. Verzeihe dir Fehler und lerne, über dich selbst zu lachen. Das schaffst du am besten, indem du dich in deine Kindheit zurückversetzt. Wie hast du damals gelernt? Hast du dir da Gedanken über Fehler gemacht? Wohl kaum. Du warst frei von Zwängen und hast es einfach ausprobiert. Wenn es nicht geklappt hat, hast du es einfach wieder probiert und hattest Spaß dabei. Und sieh, was du damit erreicht hast! Nutze diese Energie auch für das Lernen einer Fremdsprache. Verfrachte sie aus deinem Kopf und pflanze sie in dein Herz. Du wirst sehen, wie viel leichter es dir auf diese Weise fällt und wie du persönlich daran wachsen wirst.

Ich helfe dir, deine Fremdsprachenkiller zu besiegen

Habe ich dir die Augen geöffnet und Lust darauf gemacht, dein Leben in die Hand zu nehmen? Dich nicht weiter von den Fremdsprachenkillern in die Zange nehmen zu lassen? Dann nutze die Tipps, um deine persönlichen Fremdsprachenkiller zu besiegen. Jetzt, wo du sie konkret benennen kannst, wird es dir leichter fallen, ihnen zu begegnen. Wichtig ist, dass du dran bleibst, das ist ein Prozess.

Gerne unterstütze ich dich auch dabei und zeige dir, wie du mit meiner Fremdsprachen-schnell-lernen Methode Englisch oder Spanisch lernen kannst und gleichzeitig über dich hinauswächst. Vereinbare am besten gleich hier einen Termin für ein unverbindliches Informationsgespräch mit mir. Ich freue mich auf dich!

Fremdsprachenkiller erkennen und besiegen: Teil 1

Es gibt viele Situationen im Alltag oder im persönlichen Umfeld, die das Lernen einer Fremdsprache negativ beeinflussen. Doch häufig sind es nicht nur die äußeren Rahmenbedingungen, die das Lernen und Anwenden erschweren, auch die eigenen Glaubenssätze und Ängste legen uns Steine in den Weg. Diese Einflüsse nenne ich Fremdsprachenkiller.

Um die Fremdsprachenkiller zu besiegen, ist es im ersten Schritt wichtig, sie zu erkennen. Sind sie erst identifiziert, lassen sich auch Lösungen finden, um ihnen zu begegnen. In diesem Artikel stelle ich dir die ersten 3 von insgesamt 5 Fremdsprachenkillern und die dazu passenden Lösungen vor. Es wäre doch unglaublich schade, wenn du dich von ihnen besiegen lassen würdest, oder? Eine Fremdsprache zu lernen und zu sprechen bereichert dein Leben und die Fremdsprachenkiller zu besiegen lässt dich über dich selbst hinauswachsen. Also, los gehts!

Die Fremdsprachenkiller

Höre in dich hinein und prüfe, ob bzw. in welchen dieser Beispiele du dich wiederfindest. Welcher Fremdsprachenkiller ist dir auf den Fersen?

  1. Dein innerer Quatschi

Du musst in einer Fremdsprache sprechen und lässt dir das von deinem inneren Quatschi schlecht reden. „Das schaffst du nicht.“ „Dir werden die passenden Wörter nicht einfallen.“ „Deine Aussprache ist schrecklich und du bist sowieso sprachunbegabt.“

Dein innerer Quatschi verunsichert dich so sehr, dass du nervös und gestresst in die Situation gehst.

  1. Die Angst

Die Angst davor etwas nicht zu schaffen oder Fehler zu machen kann dazu führen, dass du diese Situationen vermeidest. Auf jeden Fall führt sie dazu, dass du nicht deine volle Leistung abrufen kannst. Du suchst z.B. krampfhaft nach den passenden Worten, fühlst dich unwohl oder verspürst sogar Panik. Die Angst bindet deine Energie im Kopf und trennt den Kontakt zu dir.

  1. Die Bequemlichkeit

Zugegeben, das hört sich gar nicht so schlimm an, aber das ist ein Trugschluss. Die Bequemlichkeit gehört zu den größten und gefährlichsten Fremdsprachenkillern. Sie steht dir häufig im Weg und verhindert, dass du dich weiterentwickelst. Du möchtest deine Fremdsprache verbessern, findest aber immer wieder passende Ausreden, um es nicht zu tun – keine Zeit, stressiger Job, kränkeln.

Löwenstarke Tipps, um die Fremdsprachenkiller zu besiegen

Und, hast du dich in den Ausführungen wiedergefunden? Das ist gut, denn jetzt kannst du ganz bewusst daran arbeiten und die Fremdsprache wirklich lieben lernen. Das sind meine Tipps für dich:

Den inneren Quatschi leise drehen

Er ist nur eine Stimme in deinem Unterbewusstsein. Diese Stimme macht dir nicht nur die Fremdsprache mies. In fast allen Lebenslagen meldet sie sich mit Bedenken zu Wort und blockiert dich in deiner Entwicklung. Lasse nicht zu, dass sie dein Leben bestimmt. Sage ganz klar und deutlich STOPP zu ihr. Du bestimmst ab sofort über dein Leben und nicht dein innerer Quatschi. Setze dir für das nächste Gespräch ein ganz klares Ziel. Gibt dir selbst ein Versprechen und halte es ein!

Die Angst besiegen

Wenn du Angst verspürst, versuche nicht, sie zu unterdrücken, sondern begegne ihr. Was ist denn das Schlimmste, das passieren kann? Wenn du dir dieses Szenario vorgestellt hast, wirst du hinterher feststellen, dass es nicht so schlimm war wie befürchtet. Das bestärkt dich positiv und setzt neue Energien frei. Nutze diese in zukünftigen Situationen. Außerdem solltest du in akuten Situationen versuchen, dich zu erden und zu entspannen. Schaue z.B. aus dem Fenster und konzentriere dich auf einen Gegenstand, den du siehst oder führe bewusst ein paar Atemübungen durch, um dich zu entspannen.

Die Bequemlichkeit ablegen

Bis sich ein neuer Rhythmus in deinem Leben etabliert hat, braucht es 66 Tage. Diese Anfangszeit ist wichtig, um dein Gehirn nachhaltig davon zu überzeugen. Achte also besonders in der Anfangszeit auf die Einhaltung deiner Vorsätze. Du kannst dich nur verändern, wenn du auch etwas dafür tust. Ansonsten bleibt alles wie bisher. Sei aufmerksam, wenn sich das nächste Mal eine Ausrede einschleicht, und entlarve sie. Damit übernimmst du Verantwortung für dein Handeln. Du willst eine Fremdsprache lernen, dann tu es! Du hast die Wahl – ändere dein Leben jetzt!

Hast du deinen Fremdsprachenkiller gefunden?

In diesem Artikel hast du die ersten 3 Fremdsprachenkiller kennengelernt. Hast du dich schon wiedergefunden? Falls ja, beginne direkt an deiner Lösung zu arbeiten. Im nächsten Blogartikel stelle ich dir noch zwei weitere Fremdsprachenkiller vor. Also sei gespannt – und gewinne die Oberhand zurück!

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5 Lernphasen – so lernst du eine Fremdsprache nachhaltig

Möchtest du eine Fremdsprache wie zum Beispiel Spanisch oder Englisch lernen oder bist du vielleicht gerade schon dabei? Dann hilft dir dieser Artikel, den Prozess des Lernens besser zu verstehen. Dieses neugewonnene Verständnis kannst du positiv für dich nutzen und dadurch deinen Lernerfolg verbessern. Es gibt 5 verschiedene Lernphasen von der ersten Kontaktaufnahme mit der Sprache bis zur Anwendung des Gelernten. Die Dauer der Lernphase ist individuell unterschiedlich, doch der Ablauf im Gehirn ist immer gleich.

Die 5 Lernphasen

Alle Lernphasen sind wichtiger Bestandteil, um eine Fremdsprache schnell und nachhaltig zu lernen. Nur so kann sich das Gelernte wirklich setzen und zu einem Bestandteil deines Gedächtnisses werden. Kannst du dich noch an deine Schulzeit erinnern? Alles, was du mal eben schnell für eine Klausur gelernt hast, war mit Glück am nächsten Tag noch im Kurzzeitgedächtnis verfügbar, doch nach der Klausur war es direkt wieder weg. Dieses Phänomen vermeidest du, indem du allen Lernphasen ausreichende Beachtung schenkst.

  1. Kontakt zur Fremdsprache herstellen
    Der erste Kontakt zur Fremdsprache entsteht zum Beispiel durch Texte, Lieder oder Untertitel. Du hörst und siehst etwas, ohne den Inhalt zu verstehen. Dein Gehirn erkennt, dass es sich um eine Fremdsprache handelt.
  2. Sortieren und Einordnen des Lernstoffes
    In der zweiten Lernphase überprüft dein Gehirn, ob das, was du gerade lernst, für dich relevant ist. Liest du einen Text, der mit deinem Thema nichts zu tun hat, dann musst du diesem keine Aufmerksamkeit schenken. Hilft dir aber eine bestimmte Grammatikregel weiter, dann erweckt dies Aufmerksamkeit. Du erkennst, dass sie nützlich für dich ist, und deshalb willst du sie dir bewusst merken.
  3. Verknüpfen und Abspeichern von Inhalten
    Die dritte Lernphase ist relevant für das Langzeitgedächtnis. Stelle dir dein Gehirn am besten wie einen Computer vor. Dein vorhandenes Wissen ist in verschiedenen Ordnern abgespeichert. Lernst du Dinge, die du mit bereits vorhandenem Wissen verknüpfen kannst, speichert dein Gehirn diese in einem bereits vorhandenen Ordner. Das geht schnell. Bei ganz neuen Dingen, die dein Gehirn nicht verknüpfen kann, muss es erst einen neuen Ordner anlegen und entscheiden, wo dieser gespeichert wird. Deshalb fällt dir das Lernen in diesen Fällen schwerer. Versuche also immer eine Verbindung zum Beispiel zu bereits vorhandenen Erfahrungen herzustellen. Dadurch wird es leichter.
  4. Wiederholen, wiederholen, wiederholen
    Wie heißt es so schön: Übung macht den Meister! Und das ist auch tatsächlich so. Je häufiger du Gelerntes wiederholst, desto stärker verfestigt es sich. Das kannst du dir vorstellen wie bei einem Trampelpfad im Wald. Wenn du das erste Mal quer durch den Wald marschierst, dauert es am längsten. Der Weg ist uneben und du musst dich orientieren. Je häufiger du diesen Weg nimmst, desto mehr Spuren hinterlässt du und es beginnt sich ein Weg abzuzeichnen. Am Ende musst du gar nicht mehr nachdenken, du folgst einfach deinem Weg. Genauso ist es beim Lernen auch.
  5. Umsetzen und Anwenden des Gelernten
    In der letzten Phase musst du dich von deinen Büchern oder Lernvideos trennen. Du hast die Theorie im Kopf und musst in die Umsetzung kommen, um dem Gelernten den letzten Schliff zu geben und Sicherheit aufzubauen. Es ist nämlich ein gehöriger Unterschied, ob du einen Dialog geschrieben, laut oder leise gelesen oder ihn wirklich geführt hast. Wende die Fremdsprache an. Trau dich! Gehe in ein Restaurant, sprich mit anderen Menschen in der Fremdsprache oder tausche dich in Foren aus.

Noch mehr Tipps zum Fremdsprachenlernen

Wer eine Fremdsprache lernt, lernt nicht einfach nur eine neue Sprache. Denn Sprache ist mehr als Worte, sie ist ein Lebensgefühl und trägt zur Entwicklung der eigenen Persönlichkeit bei. Hast du das richtige Mindset, um eine Fremdsprache zu lernen? Weißt du, welcher Lerntyp du bist? Brauchst du Tipps zum lernen von Vokabeln? Wenn dich diese Themen interessieren, lies gerne unsere Artikel dazu.

Wird es für dich jetzt konkret? Möchtest du Spanisch oder Englisch lernen? Mit meiner Fremdsprachen-schnell-lernen Methode kann ich dir dabei helfen. Vereinbare am besten gleich hier einen Termin für ein Informationsgespräch mit mir. Ich freue mich auf dich!

Eine Fremdsprache lernen: Welcher Lerntyp bist du?

Möchtest du eine Fremdsprache lernen und schreckst davor zurück, weil du dich an die Schulzeit erinnert fühlst? Der Lehrer oder die Lehrerin steht vorne am Pult und hält einen Monolog, du sitzt vor einem Grammatikbuch und versuchst abstrakte Regeln zu verstehen oder hast eine lange Vokabelliste vor dir liegen, die du auswendig lernen sollst – was für den einen gut funktioniert, ist für die andere eine totale Horrorvorstellung. Die gute Nachricht lautet: Das muss nicht so sein!

In diesem Artikel beschreibe ich dir vier verschiedene Lerntypen. Finde heraus, welcher Lerntyp du bist. Danach kannst du mit meinen löwenstarken Lerntipps gezielt und ganz nach deinen individuellen Bedürfnissen lernen.

Was ist charakteristisch für deinen Lerntyp?

Lernen kann Spaß machen und es darf auch einfach von der Hand gehen. Am schnellsten und effektivsten funktioniert es, wenn du auf die Art lernst, die dir am besten entspricht. Einige Menschen lernen zum Beispiel mit Hörbüchern, während andere sich auf diese Weise fast gar nichts merken können. Es gibt folgende Kategorien von Lerntypen:

Der visuelle Lerntyp

Du liest gerne und verstehst Zusammenhänge am besten anhand von Grafiken oder Schaubildern. Deine Sprache und Träume sind bildreich, du liebst Farben und Details. Als visueller Typ lernst du gerne in einem schönen Umfeld.

Der auditive Lerntyp

Du lernst am besten, wenn du Informationen hörst oder selber sprichst. Gehörtes kannst du dir sehr gut merken und die Informationen daraus auch später problemlos abrufen. Nur Umgebungsgeräusche magst du eher nicht, weil sie dich ablenken.

Der motorische Lerntyp

Du bist praktisch veranlagt und verstehst Lernen als Handlung bzw. Aktion. Du brauchst viel Bewegung und lernst am besten, wenn du Dinge selber ausprobieren oder deine eigenen Erfahrungen machen kannst.

Der kommunikative Lerntyp

Sprechen und der Austausch mit anderen sind dir wichtig. Du verstehst einen Lernstoff am besten, wenn du mit anderen darüber diskutieren kannst. Du hinterfragst Dinge und hörst dir gerne die Erklärungen an.

Löwenstarke Sprach-Lerntipps für jeden Lerntyp

Hast du dich schon wiedererkannt? Natürlich gibt es auch Mischformen, aber ein Typ wird wahrscheinlich dominieren. Wenn du weißt, welcher Lerntyp du bist, kannst du deine Techniken und Methoden darauf abstimmen. So fällt das Lernen leichter. Ich habe folgende Lerntipps für dich, um eine Fremdsprache zu lernen:

Der visuelle Lerntyp:

  • Lese Texte und markiere Schlüsselbegriffe im Text farbig.
  • Abonniere eine Zeitschrift in deiner Zielsprache.
  • Fertige Mindmaps mit Hauptthemen und Unterthemen an, um Vokabeln zu lernen.
  • Lerne Grammatikregeln mit einem Lernposter, das du häufig beim Vorbeigehen siehst.
  • Wenn du mit Videos oder DVDs arbeitest, nutze die Untertitel.

Der auditive Lerntyp:

  • Höre Hörbücher, Podcasts oder CDs zum Lernen
  • Nehme das, was du lernen möchtest zum Beispiel mit der Diktierfunktion deines Handys selber auf.
  • Schaue dir Filme in deiner Zielsprache an. Schaue am Anfang Filme, die du schon kennst, dann fällt das Verständnis leichter.
  • Lese dir Texte selber laut vor.
  • Erfinde Situationen und Dialoge mit anderen Personen und rede mit ihnen in der Zielsprache.

Der motorische Lerntyp:

  • Mache aktive Sprachübungen zum Beispiel durch Rollenspiele.
  • Suche nach Sprachspielen, die zu deinem Alter passen.
  • Kombiniere Lernen mit Bewegung. Gehe joggen, spazieren oder fahre Rad. Wiederhole dabei das Gelernte.
  • Benutze deine Fantasie und stelle dir Dinge so echt wie möglich vor. Visualisiere dabei so viel wie möglich.
  • Benutze eigene Erinnerungen zum Beispiel von Reisen oder Events und durchlebe sie neu mit deiner Zielsprache.

Der kommunikative Lerntyp:

  • Nutze Lerngruppen, um dich mit anderen auszutauschen.
  • Suche dir im Internet Tandem Sprachpartner aus anderen Ländern.
  • Tausche dich in Foren aus.
  • Spiele Rollenspiele in deiner Zielsprache.
  • Stelle Lernpartnern oder Lehrkräften Fragen.

Probiere einen Tipp nach dem anderen aus und schaue, was für dich funktioniert. Nutze deine Sinne beim Lernen einer Fremdsprache. Als Kind hast du deine Muttersprache genauso gelernt. Warum sollte es als Erwachsener anders sein? Probiere es aus, du wirst den Unterschied spüren.

Möchtest du Spanisch oder Englisch lernen und benötigst weitere Unterstützung? Dabei kann ich dir helfen. Melde dich einfach bei mir und erfahre mehr über meine „Fremdsprachen-schnell-lernen“ Methode. Ich freue mich auf dich!

Spanisch oder Englisch lernen mit dem richtigen Mindset

Fremdsprachen lernen: Auf die Einstellung kommt es an!

Träumst du auch manchmal davon, eine Fremdsprache wie Spanisch oder Englisch zu lernen? Zögerst du, weil du dich schon zu alt dafür fühlst oder glaubst, dass du es sowieso nicht schaffen würdest? Dann geht es dir wie vielen anderen Erwachsenen in Deutschland. Schuld daran ist unser Mindset, also unsere Denkweise beziehungsweise die Einstellung. Viele von uns haben im Laufe ihres Lebens negative Glaubenssätze entwickelt. „Darin war ich noch nie gut“ oder „Ich kann doch jetzt keine Sprache mehr lernen, das hätte ich in der Schulzeit machen müssen“ sind nur einige Beispiele. Im Nullkommanichts wird der Wunsch als Hirngespinst abgetan. Das muss aber nicht so sein und ich verrate dir auch warum.

Verändere deine Einstellung und lass dein Herz sprechen

Es ist möglich, die eigene Einstellung zu verändern! Renommierte Forscher, wie zum Beispiel die Psychologin Carol Dweck, bestätigen dies. Die Denkweise und die geistige Haltung zu einem Thema sind nicht angeboren, sondern erlernt.

Ändere dein Mindset und nutze die Chancen, die sich daraus für deine Persönlichkeit und dein Wohlbefinden ergeben. Denn eine Fremdsprache ist mehr als Wörter und Sätze, sie ist ein Lebensgefühl. Trenne dich also von negativen Glaubenssätzen und ersetze sie durch Positive. Setze folgende Tipps um und fühle, wie sich dein Mindset zum Lernen einer Fremdsprache verändert:

  • Setze dich nicht unter Druck, sondern erlaube dir spielerisch heranzugehen und dich auszuprobieren.
  • Entspanne dich beim Lernen und suche dir eine Umgebung, in der du dich wohl fühlst.
  • Schaue dir Filme zum Beispiel auf Spanisch oder Englisch an und nutze Untertitel, um das Verständnis zu erleichtern.
  • Höre Musik in der Fremdsprache deiner Wahl. Traue dich und singe mit, im Auto oder unter der Dusche. Ganz egal wo.
  • Nutze jede Gelegenheit, die sich für dich ergibt in der Fremdsprache zu sprechen. Am Bahnhof, am Flughafen oder in einem Restaurant. Der Ort ist ganz egal aber fange an die Sprache zu leben und zu fühlen.

Es liegt nicht an der Fähigkeit, sondern an der Bereitschaft

Wenn du eine Fremdsprache lernen möchtest, dann kannst du es auch! Du musst es nur angehen. Du wirst auf dem Weg nicht nur eine neue Sprache lernen, sondern eine ganz neue Seite von dir selbst kennenlernen.

Möchtest du Spanisch oder Englisch lernen? Dann vereinbare einen Termin mit mir und erfahre mehr über meine „Fremdsprachen-schnell-lernen“ Methode.